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Neues vom Bauhaus in Bernau

Weiterhin keine Bauhaus-Führungen möglich
Ausstellung bleibt vorerst auch geschlossen

Aufgrund der neuen Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus können wir derzeit leider keine Führungen durch das Bauhausensemble anbieten. Über unsere 360°-Bilderserie kann sich aber jeder, der trotzdem reinschauen möchte, seinen ganz eigenen Rundgang per Mausklick zusammenstellen.

Auch unsere Ausstellung "SCHULE IM WALDE" – 1928 BIS HEUTE bleibt bis auf Weiteres geschlossen. In den kommenden Wochen werden Sie hier neue Artikel zur ehemaligen ADGB-Bundesschule lesen und ausgewählte Objekte aus der Ausstellung entdecken können. Und auch in den sozialen Medien bleiben Sie auf dem Laufenden: auf Facebook und Instagram @bauhausdenkmalbernau.

„Schule im Walde“ – 1928 bis heute
Ausstellung zur Bau- und Nutzungsgeschichte der Bundesschule

Die Ausstellung „SCHULE IM WALDE“ – 1928 BIS HEUTE macht durch Exponate, Zeitdokumente, O-Töne von Zeitzeug*innen und Expert*innen sowie einer weiterführenden Bibliothek einen Zeitraum von fast 100 Jahren, von der Grundsteinlegung 1928 bis heute, anschaulich und begreifbar. Private und fachliche Perspektiven ergänzen sich und machen Widersprüche sichtbar. Die Vielzahl der gezeigten Formate, Medien und Objekte ermöglicht einen individuellen Einstieg nach eigenen Interessen und gibt damit einen persönlichen Zugang zur Rezeptions- und Nutzungsgeschichte der Schule im Walde. Die Ausstellung „Schule im Walde“ – 1928 bis heute im Lehrerhaus Hannes-Meyer-Campus 9 ist bis zur Fertigstellung des Besucherzentrums nun für Besucher des UNESCO-Welterbes Anlaufstelle. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt des baudenkmal bundesschule bernau e. V., der BeSt Bernauer Stadtmarketing und der Stadt Bernau bei Berlin.

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Neues vom verein

Erfahren Sie etwas über unseren Verein

Seit 1990 setzt sich der baudenkmal bundesschule bernau e. V. für die Erhaltung und Instandsetzung der ehemaligen ADGB-Bundesschule ein, erforscht und publiziert Themen rund um das heutige UNESCO Bauhaus-Welterbe und verfügt über die umfangreichste Sammlung zur 90-jährigen Geschichte der Bundesschule. Erfahren Sie hier mehr über uns und unsere Projekte. Wir freuen uns auf Sie!

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Arieh Sharon
Vom Kibbuz ans Bauhaus

Als Arieh Sharon mit 26 Jahren ans Bauhaus in Dessau kam, war er bereits Architekt. Er wurde einer von Hannes Meyers vertrautesten Studenten und engsten Mitarbeiter. Als Meyer 1928 den Architekturwettbewerb um die Bundesschule für den Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund (ADGB) gewann, bestimmte er Sharon zum Bauleiter für die dazugehörigen Lehrer- und Angestelltenwohnhäuser. Nach Hans Wittwers Weggang vom Bauhaus und vom Bernauer Schulprojekt im Frühjahr 1929 übertrug Meyer Sharon sogar die gesamte Leitung des Berliner Baubüros, das eigens zur Planung und Ausführung der Bundesschule eingerichtet worden war.

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FLEXIBILITÄT UND MOBILITÄT
JOSEF ALBERS’ ARMLEHNSTUHL TI 244

„Gebogenes Holz“, „federnde Rückenlehne“ und „Federpolster“ sind die Schlagworte, die den Armlehnstuhl mit der Nummer 244 der Bauhaus-Tischlerei (kurz ti) von Josef Albers auf seiner Reise durch die zahlreichen Ausstellungsorte der Bauhaus-Wanderausstellung begleiteten. Dem Armlehnstuhl ti 244 von Josef Albers wurde eine besondere Bedeutung beigemessen. Der aus vier gebogenen Schichtholzstreifen und durch zwei Stahlstreben verbundene Stuhl lieferte das überzeugendste Ergebnis als Produkt des neuen Bauhaus-Möbeldesigns unter Hannes Meyer. In einer Sitzgruppe im Foyer der ADGB-Bundesschule stand der ti 244 zum ersten und einzigen Mal in einem öffentlichen Gebäude.

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Wera Meyer-Waldeck
Bauhaus-Design für die Bundesschule

Wenn wir ins Innere der Schule schauen, bleiben viele Fragen offen und die offensichtlichste davon ist: Wieviel Bauhaus steckt im Bauhaus? Nach einigen Recherchen ist klar, dass auch für die Innenausstattung der Bundesschule — einem Schulungsort für Gewerkschaftsfunktionäre — ein Bauhäusler verantwortlich war, genauer: eine Bauhäuslerin, nämlich Wera Meyer-Waldeck. Ein Name, der bisher eher wenig Beachtung in der Literatur über Bauhausdesign fand. Während eines Außensemesters arbeitet sie im Berliner Baubüro von Hannes Meyer, plant und entwirft die Innenausstattung der Bundesschule für den ADGB.

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Papierarbeiten aus dem Bauhaus Vorkurs

Für die Coronazeit hat der amerikanische Papierkünstler Eric Gjerde uns seine Faltanleitungen aus dem Vorkurs der Internationalen Sommerschule 2017 zur Verfügung gestellt. Viel Spaß beim Falten.

 

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neues vom besucherzentrum

Fortschritte auf der Baustelle
Das Besucherzentrum wächst

Wo nach dem Abriss der in die Jahre gekommenen Mensa eine Baulücke klaffte, entsteht nun am Bauhaus Campus Bernau ein Besucherzentrum für das Bauhaus Denkmal. Mittlerweile steht schon die Schalung aus einzelnen schmalen Brettern. In Beton ausgegossen, wird sich jedes einzelne Brett abdrücken und in den Wand- und Deckenelementen verewigen. Die Dimensionen des Besucherzentrums sind schon deutlich erkennbar und das Ziel, das Besucherzentrum im Sommer 2021 zu eröffnen, rückt immer näher. Gebaut und finanziert wird das Besucherzentrum von der Stadt Bernau bei Berlin, gefördert durch das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“. Betreiberin wird die BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH.

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