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Aktuelles rund um das Bauhaus in Bernau

Tag des offenen Denkmals
Bauhaus Campus Bernau öffnete zahlreiche Türen

Unter dem Motto „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken“ öffneten sich zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September auch am Bauhaus Campus Bernau zahlreiche Türen kostenfrei für Gäste. Über 400 Besucher, unter anderem aus der näheren Umgebung, Deutschland, Italien und Japan, kamen nach Bernau-Waldfrieden, um die historische ADGB-Bundesschule und heutige UNESCO-Welterbestätte zu erkunden. Die meisten Besucher nahmen unser Angebot gern an, nicht nur hinter die Fassaden der ehemaligen Bundesschule zu schauen. Die meisten verbrachten gleich mehrere Stunden bei uns und erforschten auch die Erweiterungsbauten und eines der Lehrerhäuser. Insgesamt war es ein wirklich gelungener Tag bei bestem Spätsommerwetter und guter Laune von allen Seiten.

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Bauhaus-Führungen
Auf einen Spaziergang durch das Welterbe

Im Nordosten Berlins liegt das Bauhaus in Bernau. Die ehemalige ADGB-Bundesschule ist heute ein "lebendes Denkmal". Die Handwerkskammer Berlin nutzt den heutigen Meyer-Wittwer-Bau als Lehrlingsinternat und ist daher nur zu vereinbarten Führungen begehbar. Immer donnerstags und sonntags um jeweils 11.30 Uhr und 14.30 Uhr können Sie nach Voranmeldung unter www.bauhaus-denkmal-bernau.de/fuehrung an unseren Bauhaus-Führungen durch die UNESCO-Welterbestätte teilnehmen. Gruppenführungen außerhalb dieser Zeiten können Sie gern unter fuehrungenbauhaus-denkmal-bernau.de anfragen.

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UNESCO-Besucherzentrum am Bauhaus-Welterbe Bernau
Grundsteinlegung mit historischem Datum

In Anwesenheit von rund 80 Gästen aus der Nachbarschaft, vom Land Brandenburg, der Handwerkskammer Berlin, der Deutschen UNESCO-Kommission, der Stiftung Bauhaus Dessau, dem Bauhaus-Archiv Berlin, vom Landkreis und aus den umliegenden Gemeinden wurde nun derGrundstein für das UNESCO-Besucherzentrum am Bauhaus-Welterbe Bernau gelegt. Das hierfür gewählte Datum, der 29. Juli 2020, war dabei kein Zufall.Es waren auf den Tag genau 92 Jahre vergangen seitdem der Grundsteinlegung für die erste zentrale Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) gelegt wurde. In den folgenden zwei Jahren schufen der Bauhausdirektor Hannes Meyer, der Leiter der Bauhaus-Architekturwerkstatt Hans Wittwer und Studierende des Dessauer Bauhauses im Auftrag des ADGB einen einzigartigen Schul- und Internatskomplex in Bernau-Waldfrieden.

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Die Bundesschule – "Ein weltliches Kloster"
Interview von Adolf Stock mit Jonas Geist

Adolf Stock ist Rundfunk-Journalist. In seiner Interviewreihe „Nachgefragt“ führte er Gespräche mit Stadtplanern und Architekten, Künstlern und Schriftstellern. Mit Jonas Geist, Architekturhistoriker und Gründungsmitglied des baudenkmal bundesschule bernau e. V., sprach Stock im Jahr 2002 an der Universität der Künste über das Bauhaus und vor allem über die Charakterisierung der ehemaligen Bundesschule des ADGB. Sie sei „ein weltliches Kloster“, so Jonas Geist im Interview, „in dem man wohnte, in dem man Ausbildung erhielt, in dem was zu essen kriegte und in dem man schlafen konnte. Alle Funktionen des Lebens, des alltäglichen Lebens, waren in diesem Haus wie in einem Kloster untergebracht.“ Dieses und weitere Interviews sind auf dem Blog von Adolf Stock frei zugänglich.

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Neue Aufgabenteilung am Bauhaus in Bernau

Die Handwerkskammer Berlin und die Bernauer Stadtmarketing GmbH (BeSt), die auch Mitglieder des Vereins baudenkmal bundesschule bernau sind, wollen nun in Anbetracht der beginnenden Errichtung und Betreibung des Besucherzentrums ihre Aufgabenverteilung und Kooperation weiterhin neu organisieren. In seiner Mitgliederversammlung im März dieses Jahres hat der Verein deshalb beschlossen, sich nun vermehrt der Erforschung des UNESCO-Welterbes und dessen Erweiterungsbauten zu widmen. Die Ergebnisse werden zukünftig in anschließenden Publikationen und Veranstaltungen der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und das Archiv für Interessierte zur Verfügung gestellt. Das ist nur möglich, weil der Verein die Organisation der Führungen vor Ort sowie das Marketing für das Bauhaus Denkmal Bernau an die Bernauer Stadtmarketing GmbH (BeSt) abgegeben hat. Die Zusammenarbeit zwischen Verein und BeSt hat sich bereits vielfach als überaus fruchtbar für beide Institutionen erwiesen.

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Neuauflage zu Hannes Meyer in Bernau
Weltkulturerbe vor den Toren Berlins

Die Bundesschule des ADGB steht seit 1930 in einer Kiefernschonung bei Bernau. Gelbe Ziegel, Stahl, Beton und Glas – die zentrale Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bernau begeistert noch heute durch ihre klar gegliederte architektonische Struktur und ihre ideale Einbettung in die märkische Landschaft. Die Publikation zeichnet den Weg der ehemaligen ADGB-Bundesschule nach, wie sie aus ihrem "Dornröschenschlaf" erweckt wurde und mit umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, Rückbauten und Teilrekonstruktionen wieder zu dem modernen Bauwerk wurde, als das es anno 1930 gefeiert wurde. In Beiträgen der damaligen Verantwortlichen und bedeutenden Architekturhistorikern zeigt der Band den Zustand der Sanierung im Jahr 2004 auf und legt offen, was noch zu tun war. Mit Bezügen zu dem einstigen Architekten, dem "roten" Bauhaus-Direktor Hannes Meyer, und ausgewählten Beiträgen zum Briefwechsel mit DDR-Architekten zu "seiner" Bernauer Schule in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren rundet die Hommage an Meyer und die ehemalige ADGB-Bundesschule in Bernau ab. Eine Neuauflage der 2004 als Heft 4 erschienen Publikation aus der Schriftenreihe des baudenkmal bundesschule bernau e. V.

PUBLIKATIONEN

Website zum UNESCO-Welterbetag noch immer online

Die UNESCO hat dieses Jahr aufgrund der coronabedingten Einschränkungen zu Veranstaltungen den UNESCO-Welterbetag als Website entworfen. Alle deutschen Welterbestätten konnten mitmachen und haben fleißig Material zur Verfügung gestellt, um die Besonderheit ihrer Orte herauszustellen. Die Website ist noch immer online und Sie können auch unsere Videos ansehen und kostenfreie Bauhaus-Papierfaltanleitungen und Ausmalbilder downloaden, unter www.unesco-welterbetag.de. Reinschauen lohnt sich!

„Schule im Walde“ – 1928 bis heute
Ausstellung zur Bau- und Nutzungsgeschichte der Bundesschule

Die Ausstellung „SCHULE IM WALDE“ – 1928 BIS HEUTE in den Räumen des baudenkmal bundesschule bernau e. V. widmet sich der bewegten Bau- und Nutzungsgeschichte der einstigen Bundesschule und dem Leben auf dem Campus: vom Bau der Schule durch das legendäre Bauhaus in Dessau für den ADGB, der Besetzung der Schule durch die SA und die hiermit verbundene Nutzung als Reichsführerschule bis 1945 über ihre jahrzehntelange Funktion als prestigeträchtige Gewerkschaftshochschule der DDR und dem folgenden Leerstand bis hin zur erfolgreichen Sanierung und der derzeitigen Nutzung als Internat der Handwerkskammer Berlin.

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Papierarbeiten aus dem Bauhaus Vorkurs

Für die Coronazeit hat der amerikanische Papierkünstler Eric Gjerde uns seine Faltanleitungen aus dem Vorkurs der Internationalen Sommerschule 2017 zur Verfügung gestellt. Viel Spaß beim Falten.

 

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Neue Publikation

„Der Architekt Georg Waterstradt – Ein Lebensbild“ ist der Titel einer neuen Publikation in der Schriftenreihe zur Bau- und Nutzungsgeschichte. Das Heft Nr. 9 bietet erstmals einen biografischen Überblick zum Leben und Schaffen des Architekten und Journalisten Georg Waterstradt (1915–1990). Im Auftrag der Gewerkschaften entwarf er 1950 die Erweiterungsbauten für die seit 1930 existierende Bundesschule Bernau. Mit seinem Entwurf setzte er in eigenständiger Weise das als UNESCO-Welterbe gewürdigte Werk der Bauhaus-Architekten Hannes Meyer und Hans Wittwer fort.

Im Zusammenhang mit der Anfang der 1950er Jahre in der DDR geführten „Formalismusdebatte“, einer ideologischen Kampagne zur Verurteilung sogenannter „volksfeindlicher“ Kunstrichtungen, gerieten auch die Erweiterungsbauten in Misskredit. Sie bilden heute einschließlich der Neu- und Umbauten der Jahre 2003/2004 ein eigenständiges Bauensemble. Waterstradt geriet als Architekt der Bernauer Bauten jedoch weitgehend in Vergessenheit.

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WIEVIEL BAUHAUS STECKT IM BAUHAUS?
Das Inventar der Bundesschule

Dass Hannes Meyer an der Planung des Baus der Bundesschule des ADGB nicht nur seinen vormaligen Büropartner, den Schweizer Architekten Hans Wittwer, sondern gleich die ganze Bauabteilung des Bauhauses Tage und Nächte lang einspannte, ist kein Geheimnis. Doch wieviel Bauhausdesign steckt eigentlich im Bauwerk? Dieser Frage geht die Bauhausforscherin Anja Guttenberger in ihren Kurzbeiträgen unter dem Motto „vom Bau zum Bett“ nach.

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PUBLIKATIONEN

Hier finden Sie eine Übersicht aller Publikationen des Vereins.