1 Eingang

Das Eingangsgebäude der ADGB-Bundesschule Bernau prägten ursprünglich drei markante Schornsteine einer modernen Ölheizung. Nach 1950 führten umfangreiche Um- und Erweiterungsbauten durch den Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) zur Veränderung des Kopfgebäudes. Seit der Sanierung und Teilrekonstruktion von 2002 bis 2007 besteht die derzeitige Eingangssituation.
###

Aufnahme 1930Aufnahme 2009

2 Aula

In der Mitte des Kopfgebäudes liegt die Aula. Diese war 1930 mit einem motorisierten Wandcontainer für Unterrichtsmittel und einer Filmanlage ausgerüstet. Heute ist sie auch für Veranstaltungen zu nutzen.
###

Aufnahme 1930Aufnahme 2009

3 Speisesaal

Die schlichte Einrichtung des Speisesaals mit Tischen für jeweils 10 Personen entsprach 1930 den Wohngruppen von 10 Gewerkschaftern auf jeder Internatsetage. Die großzügigen Glasfenster ermöglichten den freien Blick zum Freibad, dem dahinterliegenden Sportplatz und zum Teich. Nach 1950 kam es zur Erweiterung des  Speisesaales um zusätzliche Räume. Heute sind hier wieder der rekonstruierte Wintergarten und der dahinter gelegene Aufenthaltsraum zu sehen.
###

Aufnahme 1930Aufnahme 2009

4 Glasgang

Der überdachte und lichtdurchflutete Glasgang ist die dominierende Achse des Gebäudes. Die Architekten Meyer und Wittwer planten ihn als einen Ort der Kommunikation. Am Gang befinden sich die Treppenhäuser der Internate. Am unteren Teil vor der Sporthalle befand sich damals ein Fußwaschbecken. Der Höhenunterschied zwischen den oberen und unteren Gebäudeteilen beträgt etwa sechs Meter.
###

Aufnahme 1930Aufnahme 2009

5 Internatshäuser

Die Bundesschule war 1930 für 120 Kursteilnehmer in vier Internatsgebäuden gedacht. Im ersten Haus von oben befanden sich Zimmer für die Gastdozenten und das Hauspersonal sowie Krankenräume. Die Wohnräume waren für je zwei Personen eingerichtet. Am Ende jeder Etage lag ein Gemeinschaftsbad mit WC, Dusche und Wanne. Diese Aufteilung bestand bis zum Umbaubeginn im Jahre 2002. In den einzelnen Häusern sind zu besseren Orientierung die Treppenhäuser unterschiedlich farbig gestaltet.
###

Aufnahme 1930Aufnahme 2009

6 Sporthalle

Den Sport bezeichnete der Architekt Hannes Meyer als die „hohe schule des kollektivgefühls“. Er plante für die Bundesschule deshalb neben einer Sporthalle auch einen Sportplatz und zwei Tennisplätze. Den Nordteil des natürlichen Teiches entwarf er als Freibad, das nach 1947 mehrmals verändert wurde. Die große Glasfront der Sporthalle lässt sich auch heute wieder fast komplett öffnen.
###

Aufnahme 1930Aufnahme 2009

7 Seminarräume

Über der Sporthalle befinden sich drei Seminarräume, die eine architektonische Besonderheit aufweisen. Die Decken sind keilförmig nach innen gerichtet, um das einfallende Licht schattenfrei nach unten zu lenken. Die Oberlichte sind mittels einer Drehmechanik ganzflächig zu öffnen. Die Fenster des Treppenaufgangs verfügen ebenfalls über einen beindruckenden Öffnungsmechanismus.
###

Aufnahme 1930Aufnahme 2009

8 Lehrerhäuser

Die derzeitigen sechs Wohnungen waren 1930 für den Schuldirektor, den Verwaltungsleiter sowie für zwei Dozenten gedacht. Im Seitenflügel befanden sich Personalräume und Lagerflächen für Geräte. Nach 1950 erfolgte ein teilweiser Umbau für zusätzliche Wohnungen sowie Büros. Diese Ergänzungen wurden im Rahmen der Sanierung zurückgebaut und die Untergeschosse wieder zum Teich hin geöffnet. 
###

Aufnahme 1930Aufnahme 2012

9 Bibliothek

Die Bibliothek bestand aus einem Lesesaal und zwei kleinen Seminarräumen, die jetzt zu einem Gymnastikraum sowie zu Sanitär- und Umkleideräumen umgebaut sind. Das Sonnenlicht, das durch die großen Fenster eindrang, konnte ursprünglich durch vorgesetzte Markisen gedämmt werden. Der Verbindungsgang entlang der Räume war mit verglasten Bücherregalen versehen, die heute zur Aufbewahrung von Sportgeräten dienen.
###

Aufnahme 1930

 

Aufnahme 2009

Anfahrt mit Bahn / Auto

Social Media