Öffentliche Führungen bis Jahresende 2018


Bis zum Jahresende 2018 finden an jedem Sonntag um 10.30 Uhr öffentliche Führungen statt. Der letzte Termin ist der 16. Dezember.



Wichtiger Hinweis zur Anmeldung von Gruppenführungen


Wünsche nach Gruppenführungen außerhalb der öffentlichen Führungen können derzeit nur per E-Mail: erfolgen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir, diese Anfrage mindestens sechs Wochen vor dem Wunschtermin an uns zu richten. Kurzfristige Terminwünsche können derzeit nicht berücksichtigt werden.

Weitere Hinweise zu den Führungen finden Sie hier.

 

 

 

Jugendprojekt „Barnim-Gymnasium kommuniziert Bauhaus“

Foto: Schülerprojekt

In einem Schülerprojekt (11/2017 bis 10/2018) erforschen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6 bis 10 der AG „Bernau digital“ mit ihrem Lehrer, Herr Finger, das UNESCO-Welterbe Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau bei Berlin. Sie wollen aufzeigen, wie man sich mit neuen Medien interaktiv und spannend dem Thema Bauhaus nähern kann.

Die Schülerinnen und Schüler erstellen mit ihren Betreuern Videos, Poster und Postkarten, die über das Bauhaus Denkmal informieren und zu dessen Besuch sowie zur Auseinandersetzung mit dem Weltkulturerbe anregen sollen. Sie stellen ihre Ergebnisse auf Veranstaltungen des Vereins baudenkmal bundesschule bernau (bbb e. V.) öffentlich vor und präsentieren sie in den Medien.

Das Projekt wird fachlich vom bbb e.V. und medientechnisch von Dr. Wolfgang Roth, Bernau, betreut. Gefördert wird das Projekt von der Schulstiftung der Sparkasse Barnim.

Um interessierte Schulen zur Beschäftigung mit dem Thema Weltkulturerbe anzuregen und zu unterstützen, werden Info- und Anleitungsmaterialien für Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer erarbeitet. Sie werden hier  schrittweise als Entwürfe zur Nutzung bereitgestellt (Die Einstellung der Endversionen erfolgt mit dem Projektabschluss zum 31.10.2018.):

Projektbeschreibung

• Information

Info- und Anleitungsmaterialien

Didaktisches Konzept

• Arbeitsblätter für Schülerinnen und Schüler

Inhalte und Dokumente stammen vom Urheber Barnim-Gymnasium Bernau. Die freien, lizensierten und editierbaren Materialien mit entsprechenden Infos finden Sie auf der Website des Medienzentrums Barnim/Freie Unterrichtsmaterialien.

Anregungen und Meinungen zu diesen Materialien nehmen die Autoren gern entgegen.
Jürgen Finger / Dr. Wolfgang Roth

 

 

Patenschaftsvertrag mit der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal unterzeichnet

Unterzeichnung des Patenschaftsvertrages

 

Am 21. November 2017 unterzeichneten der Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Martin Wulff, und der Vorsitzende des Vereins baudenkmal bundesschule bernau, Friedemann Seeger, einen Patenschaftsvertrag zur Gartenpflege am UNESCO-Welterbe Bauhaus Denkmal  Bundesschule Bernau. Der Vertrag betrifft die Pflege des Hausgartens auf der Teichseite des Lehrerhauses Hannes-Meyer-Campus 9, dem Sitz des Vereins.

Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal veröffentlichte dazu folgende Presseerklärung:

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal übernimmt die Patenschaft für Gartenpflege des Vereins baudenkmal bundesschule bernau am Unesco-Welterbe Bauhaus Denkmal Bundesschule

 Am 21.11. um 10 Uhr findet die Unterzeichnung der Patenschaft zur Gartenpflege der Lehrerwohnung und Sitz des Vereins baudenkmal bundesschule bernau am Hannes-Meyer-Campus 9 statt. Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal wird künftig die Pflege von Rasenflächen und Beetflächen durch Hoffnungstaler Werkstätten übernehmen. Menschen mit Behinderung erhalten so Arbeit und Auskommen.

Zum Fototermin sind anwesend:

• Beschäftigte der Hoffnungstaler Werkstätten, Bereich Garten- und Landschaftsbau Lobetal bei Pflanzarbeiten

• Anja Lägel, Bereichsleiterin Garten- und Landschaftsbau Lobetal

• Friedemann Seeger, Vorsitzender des Vereins baudenkmal bundesschule bernau

• Martin Wulff, Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

„Als wir die Anfrage durch Herrn Seeger erhalten haben, die Patenschaft für die Gartenfläche zu übernehmen, mussten wir nicht lange überlegen. Gerne haben wir diesem Wunsch entsprochen,“ erläutert Martin Wulff, Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Als Teil der von Bodelschwinghschen Stiftung Bethel sind wir über die langjährige Leiterin der Betheler Textilwerkstatt Benita Koch-Otte mit der Bauhausphilosophie verbunden.

Für die erste Bauhausausstellung vom 15. August bis 30. September 1923 in Weimar entwickelte Benita Otte zusammen mit Ernst Gebhardt „eine ausgesprochen funktionale Küche“ für das Versuchshaus „Haus Am Horn“ von Georg Muche. Außerdem entwarf und fertigte sie für das Haus den waschbaren Teppich des Kinderzimmers. Sie heiratete Heinrich Koch, der am Bauhaus von 1922 bis 1927 u.a. in der Werkstatt für Wandmalerei ausgebildet worden und zuletzt Leiter der Abteilung Fotografie an der Burg Giebichenstei gewesen war. Benita Koch-Otte fand In den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel als Leiterin der dortigen Weberei eine Aufgabe und Heimat. 1937 legte sie die entsprechende Meisterprüfung vor der Handwerkskammer Bielefeld ab und unterrichtete noch über ihre Pensionierung 1957 hinaus Farbenlehre.

Der Verein "baudenkmal bundesschule bernau e.V." wurde am 4. Mai 1990 von Architekten, Kulturwissenschaftlern, Historikern sowie Gewerkschaftern und Journalisten gegründet. Engagierte Freunde des Gebäudes und seines Errichtungskonzeptes aus der damals noch bestehenden DDR sowie der Bundesrepublik Deutschland, aus Berlin (West) und der Schweiz setzten sich gemeinsam für die Erhaltung der von Hannes Meyer und Hans Wittwer errichteten ADGB - Bundesschule in Bernau ein.

 

Der Garten- und Landschaftsbau ist ein Betriebszweig der Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH. Hier arbeiten Fachkräfte und Menschen mit einer geistigen oder psychischen Behinderung Hand in Hand. Sie planen, pflanzen und pflegen Grünanlagen, Firmengrundstücke, Friedhöfe und Hausgärten. Dabei sind sie sind Dienstleister für die Kommunen Grünheide, Erkner, Schorfheide und Bernau.

Träger der Hoffnungstaler Werkstätten ist die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal im Verbund der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Sie verfügt über Angebote der Altenhilfe, der Eingliederungshilfe, der Ausbildung in sozialen Berufen, der Migration, der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, der Medizinischen Versorgung, der Suchthilfe sowie der Kinder- Jugendhilfe mit Standorten in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

 

 

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