Patenschaftsvertrag mit der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal unterzeichnet

Unterzeichnung des Patenschaftsvertrages


Am 21. November 2017 unterzeichneten der Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Martin Wulff, und der Vorsitzende des Vereins baudenkmal bundesschule bernau, Friedemann Seeger, einen Patenschaftsvertrag zur Gartenpflege am UNESCO-Welterbe Bauhaus Denkmal  Bundesschule Bernau. Der Vertrag betrifft die Pflege des Hausgartens auf der Teichseite des Lehrerhauses Hannes-Meyer-Campus 9, dem Sitz des Vereins.

Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal veröffentlichte dazu folgende Presseerklärung:

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal übernimmt die Patenschaft für Gartenpflege des Vereins baudenkmal bundesschule bernau am Unesco-Welterbe Bauhaus Denkmal Bundesschule

 Am 21.11. um 10 Uhr findet die Unterzeichnung der Patenschaft zur Gartenpflege der Lehrerwohnung und Sitz des Vereins baudenkmal bundesschule bernau am Hanns-Meyer-Campus 9 statt. Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal wird künftig die Pflege von Rasenflächen und Beetflächen durch Hoffnungstaler Werkstätten übernehmen. Menschen mit Behinderung erhalten so Arbeit und Auskommen.

Zum Fototermin sind anwesend:

• Beschäftigte der Hoffnungstaler Werkstätten, Bereich Garten- und Landschaftsbau Lobetal bei Pflanzarbeiten

• Anja Lägel, Bereichsleiterin Garten- und Landschaftsbau Lobetal

• Friedemann Seeger, Vorsitzender des Vereins baudenkmal bundesschule bernau

• Martin Wulff, Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

„Als wir die Anfrage durch Herrn Seeger erhalten haben, die Patenschaft für die Gartenfläche zu übernehmen, mussten wir nicht lange überlegen. Gerne haben wir diesem Wunsch entsprochen,“ erläutert Martin Wulff, Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Als Teil der von Bodelschwinghschen Stiftung Bethel sind wir über die langjährige Leiterin der Betheler Textilwerkstatt Benita Koch-Otte mit der Bauhausphilosophie verbunden.

Für die erste Bauhausausstellung vom 15. August bis 30. September 1923 in Weimar entwickelte Benita Otte zusammen mit Ernst Gebhardt „eine ausgesprochen funktionale Küche“ für das Versuchshaus „Haus Am Horn“ von Georg Muche. Außerdem entwarf und fertigte sie für das Haus den waschbaren Teppich des Kinderzimmers. Sie heiratete Heinrich Koch, der am Bauhaus von 1922 bis 1927 u.a. in der Werkstatt für Wandmalerei ausgebildet worden und zuletzt Leiter der Abteilung Fotografie an der Burg Giebichenstei gewesen war. Benita Koch-Otte fand In den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel als Leiterin der dortigen Weberei eine Aufgabe und Heimat. 1937 legte sie die entsprechende Meisterprüfung vor der Handwerkskammer Bielefeld ab und unterrichtete noch über ihre Pensionierung 1957 hinaus Farbenlehre.

Der Verein "baudenkmal bundesschule bernau e.V." wurde am 4. Mai 1990 von Architekten, Kulturwissenschaftlern, Historikern sowie Gewerkschaftern und Journalisten gegründet. Engagierte Freunde des Gebäudes und seines Errichtungskonzeptes aus der damals noch bestehenden DDR sowie der Bundesrepublik Deutschland, aus Berlin (West) und der Schweiz setzten sich gemeinsam für die Erhaltung der von Hannes Meyer und Hans Wittwer errichteten ADGB - Bundesschule in Bernau ein.

 

Der Garten- und Landschaftsbau ist ein Betriebszweig der Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH. Hier arbeiten Fachkräfte und Menschen mit einer geistigen oder psychischen Behinderung Hand in Hand. Sie planen, pflanzen und pflegen Grünanlagen, Firmengrundstücke, Friedhöfe und Hausgärten. Dabei sind sie sind Dienstleister für die Kommunen Grünheide, Erkner, Schorfheide und Bernau.

Träger der Hoffnungstaler Werkstätten ist die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal im Verbund der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Sie verfügt über Angebote der Altenhilfe, der Eingliederungshilfe, der Ausbildung in sozialen Berufen, der Migration, der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, der Medizinischen Versorgung, der Suchthilfe sowie der Kinder- Jugendhilfe mit Standorten in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

 

 

UNESCO-Welterbeurkunde für Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau

UNESCO-Urkunde für Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau


Am 18. November 2017 fand im MeyerWittwerBau des Bauhaus Denkmals Bundesschule Bernau der Festakt zur Übergabe der UNESCO-Welterbeurkunde statt. Maria Böhmer, die Staatsministerin des Auswärtigen Amtes überreichte die Urkunde in Anwesenheit von 150 geladenen Gästen.
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg veröffentlichte eine Presseerklärung.

Bauhaus - Jubiläum 2019

Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka / Bundesregierung / Steffen Kugler (am Bild)


Im Jahr 2019 wird sich auch der Verein baudenkmal bundesschule bernau e. V. gemeinsam mit der Stadt Bernau bei Berlin und anderen Partnern an der Würdigung des 100jährigen Jubiläums der Gründung des weltberühmten BAUHAUSES beteiligen. Die dafür vorgesehenen Projekte und Veranstaltungen werden derzeit konzipiert und geplant. Sobald die Voraussetzungen für ihre Realisierung bestehen, werden die Vorhaben hier vorgestellt und angekündigt.

Dank einer gemeinsamen Initiative von Britta Stark, Mitglied des Landtages Brandenburg, und des Vereins baudenkmal bundesschule bernau e. V. konnte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, als Schirmherrin für die Aktivitäten des Vereins zur Teilhabe am Bauhaus-Jahr 2019 gewonnen werden. Frau Prof. Wanka ist dem Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau vor allem aus ihrer Zeit als Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur im Land Brandenburg sehr verbunden. Stets hatte Sie ein offenes Ohr für die Anliegen des Vereins, um das Bauhaus Denkmal in Bernau als einzigartiges Denkmal der Architektur- und Kunstgeschichte im Bewusstsein der nationalen und internationalen Öffentlichkeit zu verankern.

 

 

 

Führungen und Besichtigungen


Das Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau, insbesondere der Meyer-Wittwer-Bau, ist kein öffentlich zugängliches Gebäude. Besichtigungen der Innenräume sind deshalb in der Regel nur im Rahmen von Führungen möglich. Öffentliche Führungen, vorrangig für Einzelbesucher (Anmeldung nicht erforderlich), finden im ersten Quartal 2018 wieder an folgenden Sonntagen statt: am  4. und 18. Februar, 4. und 18. März. Diese Führungen werden vom Verein baudenkmal bundesschule bernau durchgeführt. Die Bernauer Stadtführer übernehmen die Führungen an den Sonntagen: 28. Januar, 11. und 25. Februar, 11. und 25. März.

Die Führungen beginnen jeweils um 10.30 Uhr. Treffpunkt ist am historischen Lehrerhaus, Hannes-Meyer-Campus 9.

Weitere Führungen, insbesondere für Gruppen, können auf Anfrage organisiert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Führungen.

Sie können unter der Telefonnummer: 0 33 38/76 78 75 oder per E-Mail: gern einen Termin vereinbaren.

Führungen finden zur Zeit nur in deutscher Sprache statt.

(Änderungen aus aktuellen Gründen vorbehalten)

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